Teil II - Kap. 13
Diese Schlacht wird nur einmal geschlagen, der Sieg soll nicht an fehlenden Waffen scheitern, die bei uns in Mengen auf Lager liegen.“
Paraymoon stand auf und begab sich unmittelbar zu Grummlor, um alles Weitere zu besprechen.
Auch die Elben von Salurwall une einige Menschen beteiligten sich an dem Gespräch.
Nach kurzer Überlegung ergriff Aldrian erneut das Wort:
„Die Hochebene von Worrlach wäre ein geeigneter Ort für diese Schlacht. Der Platz bietet sich an und ist von dichten Tannenwäldern umwachsen. Wir sollten dort bereits Vorbereitungen treffen, damit sich die anderen Krieger so lange im Verborgenen halten können, bis Martocs Gefolge aufmarschiert und in den Konflikt mit den Elben verstrickt ist. In einer der verlassenen Hütten können sich die Magiebegabten verbergen und ihre Beschwörung vorbereiten.“
Die anderen Zuhörer stimmten Aldrian geschlossen zu, dass Worrlach ein gut gewählter Kriegsplatz sei.
Worrlach lag nah am Elbental von Grimmlaun und auch nur unweit von Cromlaun entfernt. Selbst von Salurwall und Ferrlaun war Worrlach nicht weiter als ein halber Tagesritt entfernt.
Es wurden untereinander Gespräche geführt und vielerlei Einigungen wurden erzielt.
Aldrian stand nach einiger Zeit wieder auf und stellte folgende Frage:
„Worauf habt ihr euch nun geeinigt?“
Paraymoon, die Elben von Salurwall und Grummlor gaben bekannt, dass man am nächsten Tag Rüstungen und Waffen verteilen würde. Die Magiebegabten einigten sich darauf, in den folgenden Tagen zu beraten, welcher Zauber wohl gegen Myhraan wirken könnte. Ihr gemeinsames Bestreben war es, eine mächtige Zeremonie vorzubereiten.
Die Zwerge von Ferrlaun und die Menschen aus Hohrat und den anderen Siedlungen erklärten, dass sie die Vorbereitungen in den Wäldern um Worrlach herum treffen würden.
Paraymoon versprach Unterkunft und Schutz für alle, die sich in den Tagen der Vorbereitungen in der Nähe von Grimmlaun aufhalten werden.
Aldrian beschloss, dass sich dieser Rat nach drei Tagen wieder hier in den Abendstunden treffen sollte, um über den Stand der Vorbereitungen zu berichten.
Das Feuer wurde gelöscht und alle Tische und Bänke wurden wieder in die Innenräume gestellt.
Marot beschloss, sich mit den Magiebegabten zusammen zu tun.
Es wurden noch kurze abschließende Gespräche geführt, und die Gruppen verabschiedeten sich voneinander.
Aldrian verabschiedete sich mit großer Hoffnung und machte sich mit Paraymoon und den anderen Elben auf den Weg nach Grimmlaun zurück. Als sie im Elbental ankamen, waren außer den Wachen schon alle zur Ruhe gegangen. Auch Paraymoon und alle anderen begaben sich zur Ruhe, um am nächsten Morgen die bevorstehenden Aufgaben in neuer Frische anzugehen. In Grimmlaun wurden für diese Nacht auch außerhalb des Tales Wachen aufgestellt, damit herannahende Gäste empfangen werden konnten.
Die Zwerge aus Ferrlaun und auch die Menschen aus Hohrat kündigten sich bereits für die frühen Morgenstunden an, um in Worrlach die Vorbereitungen zu treffen. Auch die Zwerge von Cromlaun wollten bereits zu früher Stunde mit Waffen und Rüstungen nach Grimmlaun kommen, um das Weitere zu besprechen und um noch fehlende Gegenstände zu beschaffen.
Alle der Anwesenden waren wie besessen von der Idee, den gemeinsamen Feind nun endlich zu schlagen. Alle Vorraussetzungen für eine friedliche Zukunft schienen nun wahrhaftig gegeben zu sein.
Die Ideen für die Vorbereitungen und auch der Plan zur Schlacht waren bestens durchdacht. Doch Aldrian bereiteten noch immer einige Dinge große Sorgen. Wird es gelingen den mächtigen Drachen zu besiegen? Wird die Beschwörung der Magiebegabten gelingen? Wird sein Schwert mächtig genug sein, um diese Kreatur zu vernichten? Welcher Zauber wird wohl in dem Schwert verborgen sein?
Aldrian kam trotz seiner Müdigkeit ein spontaner Gedanke in den Kopf, den er leise vor sich her sprach:
„Die Gimplinge müssten uns helfen, ihr Magiebegabtester müsste den Drachen bezwingen können, wenn die Geschichten stimmen“
Obwohl Aldrian dem Schlaf bereits sehr nahe war, ritt er mit Funkenglut aus dem Elbental heraus. Er benachrichtigte die Wachen und begab sich an die Stelle, wo er kürzlich diesen frechen Burschen sah, der scheinbar einer jener seltsamen Wesen war, die Gimplinge genannt wurden. Als er dort ankam ritt er so weit in das Unterholz hinein, dass man Funkenglut von außen nicht mehr sehen konnte. Er machte sich auf den Weg zu der Stelle, wo der kleine und äußerst freche Bursche im Unterholz verschwand. Da der Mond in seiner vollen Pracht schien, konnte man noch ein wenig in dem dunkeln Waldstück erkennen. Stück für Stück untersuchte Aldrian den Waldboden, doch es war nicht die geringste Spur einer Vertiefung oder gar einer Höhle zu erkennen. Aldrian nahm sein Schwert und stach mit voller Kraft in mehrere Bodenstellen, die ihm verdächtig vorkamen. Doch so sehr er sich auch bemühte, er konnte keinen Zugang zu der geheimnisvollen Welt der Gimplinge entdecken.
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