Teil II - Kap. 20
Alle waren froh, dass nun der langen Reden ein Ende war. Es dauerte nicht lange, bis alle Wildschweine zerlegt und verteilt waren. Aldrian ließ es sich nicht nehmen, auf seiner alten Flöte zu musizieren. Als sein Onkel Alarion mit einstimmte, kamen Aldrian beinahe die Tränen. Alarion war zwar wieder bei Kräften, doch er hatte sein Gedächtnis noch nicht zurückerlangt. Doch dieser Augenblick des gemeinsamen Flötenspiels weckte alte Erinnerungen und auch Alarion schien dieser Moment vertraut zu sein.
Aldrian war sicher, dass dies der richtige Moment war, um Alarion wieder zu seinem Gedächtnis zu verhelfen.
„Komm, Alarion, lass uns unser Lieblingslied spielen!“, sagte Aldrian ganz nebenbei.
„Ja, lass uns dein Geburtstagslied spielen!“, antwortete Alarion wie selbstverständlich und stimmte fröhlich die Melodie an. Wie in alten Zeiten tanzte er mit seiner Flöte umher und trieb mit den Umherstehenden seinen Schabernack. Plötzlich rief er mit lauter Stimme: „Komm, Aldrian, tanzen wir auf den Tischen und Bänken!“
Das war es! Alarion konnte sich wieder an die Vergangenheit erinnern. Er wusste von Aldrians Geburtstagslied und von den lustigen Tänzen aus der alten Zeit in Steppenwald. Aldrian war nun überglücklich und tanzte wie wild mit Alarion auf den Tischen herum. Die anderen Gäste ließen sich den Spaß nicht nehmen und machten es ihnen in selber lustiger Manier nach. Bald tanzten alle Gäste und überstiegen die Tische und Bänke zum elbischen Flötenspiel. Auch andere Musikanten gesellten sich dazu und es war ein Abend der Freude und Ausgelassenheit. Selbst die Ältesten aller Völker ließen sich den Spaß nicht nehmen und liefen hinter der Menge her. Nicht alle Alten sprangen auf den Tischen herum, doch sie hatten sichtlich ihre Freude.
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